China Information Society News

Things I keep finding in all these news tickers and news pages and that are too interesting to be thrown away, but not interesting enough to be kept secret...

Monday, March 31, 2008

Digital Outlook 2008

Two nice postings on Kaiser Kuo's Digitalwatch blog, reposting an article by Chris Reitermann (and I keep memorising Jason Reitman, but that is the director of "Juno", right?) providing his Outlook for 2008.
Part 1 here and part 2 here

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China Law Could Impede Microsoft Deal for Yahoo

The New York Times gives us this:

China Law Could Impede Microsoft Deal for Yahoo
By JOHN MARKOFF
Published: March 28, 2008

SAN FRANCISCO - Microsoft's hostile-takeover attempt against Yahoo may
encounter an unexpected hurdle in August after a Chinese antimonopoly law
takes effect that will extend the nation's economic influence far beyond its
borders.

The law, which goes into effect on Aug. 1, is intended to strengthen an
existing set of antitrust regulations the Chinese originally established in
1993. It will make China a third sphere of regulatory influence, matching
the power of the European Union and the United States, according to legal
specialists in this country and in China who have studied it.

Full story here

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Saturday, March 29, 2008

TD-SCDMA pre-commercial trial starts

As noted in China Daily:

3G services on trial run in 8 cities

By Wang Xing (China Daily)
Updated: 2008-03-29 09:09
China Mobile, the country's largest cellphone operator, will next week
launch the pre-commercial service of third generation (3G) mobile phone
telephony based on a home-grown standard.
The TD-SCDMA service will be available in eight cities, including Beijing,
Shanghai and Guangzhou, starting from April 1, China Mobile said on Friday.
The roll-out of the pre-commercial service, which is seen as a prelude to
the formal licensing of 3G mobile technologies in the country, means the
government might be able to fulfill its promise of providing 3G services
during the upcoming Olympics, which provide faster downloading speed and
mobile Internet access.
Full story at
http://www.chinadaily.com.cn/china/2008-03/29/content_6575248.htm

Friday, March 28, 2008

China Boosts Most Internet Users

Couple of days old, but now officially China seems to have the largest
Internet user community, see here.

China has more Internet users than any other country, the Wall Street
Journal reports

The paper estimates that there are 228.5 million Internet users compared to
217.1 million in America:

BDA estimates that China's online advertising market reached $1.3
billion in revenue in 2007, while U.S. Internet ad spending was expected to
reach $21.4 billion in the same period, according to New York-based research
company eMarketer Inc. Although the two numbers aren't directly comparable,
analysts agree the disparity of the ratios of user numbers to advertising
dollars is vast.

Liu Bin, an analyst at BDA, says the Internet makes up only about 5%
of advertising spending in China, compared with 10% in the U.S. But if
China's economy continues to grow and China's Internet users increasingly
choose the Internet over traditional forms of entertainment, China is bound
to catch up.

The story at ChinaDigital Times contains also reference to the shutting or
not shutting down or up of Tudou

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Wednesday, March 26, 2008

Politische Kommunikation in China, Schnupperkurs erbeten -

Sorry, German only, as the sketch was initially drafted for another, German-language blog of mine. This one at the German Financial Times site: http://www.ftd.de/beijing888

Es ist ganz einfach (und ich schreibe das jetzt auch nicht für die ganzen Medienexperten, von denen es in der hiesigen Online-Leserschaft genug geben wird, falls es denn überhaupt eine Online-Leserschaft gibt. Eher so für den interessierten Sport-Leser, der sich verlaufen hat und dachte, hier seien Olympische Spiele drin, nur weil das drauf steht): Der Vorteil einer frei berichtenden Presse ist, dass man in der Summe ein möglichst umfassendes Bild der Realität erhält. Dies erfordert Intelligenz vom Mediennutzer mehr als vom Medienschaffenden, denn jeder noch so dumme oder dämliche Beitrag wird bald seine Gegenposition finden, vorausgesetzt die Sache ist wichtig genug. Die Summe all der gut und schlecht, ausgewogen und tendenziös, von Partikularinteressen gesteuerten und nutzergeneriert formulierten Medienberichte ermöglicht dann letztlich die Wahrnehmung von Wahrheit. Wenn man zu lange die deutsche Rundfunkdebatte studiert hat, nennt man das Außenpluralismus, andernfalls ganz einfach Meinungsvielfalt. Es funktioniert nirgends richtig, aber immer noch besser als alles andere. So wie Demokratie eben.

Wahrheit durch Vielfalt herzustellen erfordert Vertrauen in die Medienkonsumenten. Misstraut man den Bürgern und fürchtet, die Vielfalt an frei gesammelter und aufbereiteter Information führe nicht zur Herausbildung informierter und ausgewogener Meinung; angenommen, man fürchtet, diese Informationsflut führe entweder zur geistigen Kapitulation und zum inneren Abschalten - oder zum Deklarieren der nächstbesten Meinung als Wahrheit - dann ist es eine gute Idee, ein Paket an Maßnahmen schnüren, um das zu verhindern: Das Schulen in Medienkompetenz wäre in einem solchen Paket gut aufgehoben, auch das Fördern von Qualitätsmedien, die sich kritisch äußern auf der Grundlage ordentlicher Recherche. Das wäre eine recht modernes Paket voller Herausforderungen, und vermutlich könnte man mit Nachsicht außenstehender Beobachter rechnen, wenn gleichzeitig ein wenig intensivere Übergangssteuerung dafür sorgen würde, dass man so lange wie möglich die Kontrolle über den Prozess behält. Man würde es nicht verübeln, so wie man dem japanischen MITI seinen starken Steuerungseingriff zum Aufbau der Automobilbranche nachgesehen hat. Übergangsstadien eben, mit hoher Absolutionsbereitschaft, denn guter Wille ist das Wichtigste.

Mal eben die tiefergehende Analyse anhand der verschiedenen medienpolitischen Maßnahmen überspringend, lautet meine Einschätzung für China dazu: Hier gibt es das Vertrauen in die Lernbereitschaft der Bürger noch nicht. Deshalb glauben die Verwalter in Beijing, die über den zuzulassenden Informationsfluss zu befinden haben, es sei notwendig, sehr viele Mediennutzungsentscheidungen vorab zu treffen, anstatt sie dem Individuum zu überlassen. Welche Nachrichten zu finden sind, wird über die Entscheidung, wer Nachrichten anbieten darf, ebenso kontrolliert wie über zahlreiche ad-hoc-Entscheidungen dazu, welche Meldungen täglich in welcher Form (nicht) präsentiert werden können. Die extrem unterschiedliche Regulierung chinesischsprachiger und internationaler Medieninhalte oder das Sperren gegen Instrumente, die die Autorität der Auswahl an den Nutzer geben (wie ein Altersklassifikationssystem für Medieninhalte) sind Symbole dafür.

Diese Maßnahmen werden aber nicht als Sicherheitsnetze für einen wie auch immer definirten Übergang eingesetzt. Es ist kein Weg sichtbar, der die Bürger dahin bringt, selbst zu kompetenteren Entscheidern über ihre Informationsinhalte zu werden. Weder wird an der Vielfalt der Medieninhalte gearbeitet, noch am Schulen der Menschen in Sachen Informationsbeurteilung und -einordnung. Schlau ist das nicht, und möglicherweise ist es auch nicht politischem Plan, sondern Kader-Reflex geschuldet. Das Ausweisen von Journalisten aus Regionen, in denen es nun tatsächlich Berichtenswertes und Bedarf an authentischer Beobachtung und Beurteilung gibt, ist unklug. Genauso unklug (und was für ein dramatisches Zeichen der Unerfahrenheit!) ist es, erst alles in die Wege zu leiten, um ein paar zehntausend Journalisten ins Land zu bekommen, um die Mechanismen der internationalen Medien dazu zu nutzen, um den erreichten Status und das neue China zu präsentieren - um genau diesen Medien-Mechanismen dann alles denkbare Futter zu geben, um zu beweisen, dass sehr viel mehr als gedacht sich seit ein paar Jahrhunderten eben nicht geändert hat.

Dieser Blog-Eintrag dreht sich nicht um Tibet oder um Olympia, sondern um Politische Kommunikation. Genauer um die schier unglaublichen Pfuscherei, die die vergangenen Monate (mit den Themen Dafur, Spielzeug, Olympia, Tibet - es gab reichlich Kommunikationsmaterial) zu Tage gefördert haben - wenn man diese Kommunikation aus westlicher Sicht interpretiert!

Was würde man denn erwarten? Dass der Vize-Gouverneur der Provinz Tibet sich mit den Medien hinsetzt und ihnen den Kopf wäscht, wie sie glauben können, seine Interventionspolitik sei nicht zum Besten der Provinz und des Landes, und dann erläutert, wie viel schlechter es um aller Interessen stünde, hätte man anders gehandelt. Im Grundkurs politische Kommunikation, spätestens Proseminar Krisenkommunikation, lernt man das so: Habe eine Geschichte parat, bevor Du handelst, und haue sie jedem um die Ohren, der meint, er kenne Deine Situation besser als Du selbst. Macht man das nicht, sondern laviert und sperrt, spielt mit BBC und CNN ein albernes Anschalt-Abschalt-Spiel und erklärt ausländischen Reportern, wo sie stehen dürfen und wo nicht, dann sendet man eine etwas andere Botschaft als man möchte: Was wir tun, lässt sich nicht auf Grundlage unserer klar formulierten und auf langer Erfahrung basierender Position zum Thema "Umgang mit Minderheiten und separatistischen Tendenzen" erklären. Wir haben einfach gerade keinen Schimmer, wie wir mit der Situation umgehen sollen. Deshalb machen wir das wie immer. Wir sagen, dass wir Recht haben und jeder andere es nicht beurteilen kann. Außerdem ist jedes ausländische Medium, das behauptet, es gebe ein Problem in China, tendenziös. Damit Ihr's nur wisst!

Keine Erklärung für das eigene Handeln zu haben, und statt dessen ein paar tausend Kilometer Distanz zwischen die Fakten und deren Berichterstatter zu legen, deutet zudem an: Uns ist das alles peinlich. Und nicht ein bisschen, sondern arg. Am Ärgsten ist, dass wir uns so sehr ärgern, dass wir so viel auf ausländische Meinungen geben wie noch nie in unserer Geschichte. Wir würden uns gerne souveräner im internationalen Umfeld bewegen, aber außer beleidigte Leberwurst mit 5000 Jahren Praxis haben wir in Sachen politische Kommunikation noch nicht viel gelernt. Dieses Schema nutzt sich selbst beim toleranteren Gegenüber schnell ab.

Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das lautet übersetzt: Ob der Sprecher in das Gesagte Bedeutung legen wollte, ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, ob der Hörende Bedeutung hinein interpretiert. Da sollten sie mal öfter auf den Volksmund hören, die Sager und Nicht-Sager. Nur mal öfter genauer hinhören, was sie selbst sagen.

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Friday, March 21, 2008

Freedom of Information Checklist

Freedom of information laws (or "access to information laws", or "transparency laws") must satisfy well-founded criteria to achieve their purpose. That purpose is to establish the citizens' unequivocal right to access “their” information. At the same time, this right must not be extended so far that it endangers societal values worthy of protection (in particular security, the right of individuals to protect personal information and property rights).
The Freedom of Information Checklist offered here as PDF downloads (in English and Chinese) is based on a checklist I drafted some time ago within the Bertelsmann Foundation's project to foster the drafting of a German FOI law. The checklist serves as: an attempt to objectively describe possible compulsory elements required in a law and steps to implement it; as fodder for discussion of the feasibility of certain elements; and as an indication that most controversial points have already been discussed and satisfactorily resolved elsewhere. Even though I have not touched and revised the checklist in a while, it may still include some interesting guidance for those who are about to implement their own regulation or law.
Please give your feedback!

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Tuesday, March 18, 2008

PRC to Enact Information Security Protection Law

Not really news, but we never heard it from the NPC (as previously this has
only been discussed within the State Council)

PRC to Enact Information Security Protection Law; Target: Spammers
March 18, 2008
Too much spam on your mobile phone? You're not the only one being hit or
getting angry. 30 NPC delegates are thinking of enacting a PRC Information
Security Protection Law, which would provide a heavy deterrent to spammers.
No details have been released regarding the law under discussion. However,
Chinese law now officially forbids people from sending pornographic or
"otherwise disturbing or irritating" messages via SMS text message. There
have been cases where sexual harassment in the form of text messages have
landed the offender punishment.
Story at http://www.techblog86.com/?p=90

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Monday, March 03, 2008

More Chinese children exposed to online danger, says Symantec

Symantec just released some new research, which was quoted by China Daily,
saying:
"Children in China are far more likely to be exposed to online dangers than
their foreign peers, a recent research report says.
According to data released by US security software maker Symantec Corp,
about half the children between eight and 17 in China said they received
inappropriate material via the Internet, the highest among respondents from
eight countries which include the United States, France, Japan and Brazil.
In the survey of over 4,600 online adults and 2,700 online children, 44
percent of children in China said they had been approached online by
strangers."
Full China Daily item here:
http://www.chinadaily.com.cn/china/2008-03/03/content_6500479.htm

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Sunday, March 02, 2008

Government re-organisation - no more MII?

Big-scale reshuffling of Chinese government organisations ahead, apparently. The SCMP breaks the rumour that MII will be discarded, its duties being merged into a larger super-ministry for Industries and Information.

In a nutshell:

    • "A ministry of industries and information will absorb departments such as the Commission of Science, Technology and Industry for National Defence, and assume some functions of the top economic management agency, the National Development and Reform Commission. The Ministry of Information Industry will probably be scrapped.
    • A ministry of transport and communications will combine the civil aviation and postal administrations and Ministry of Communications.
    • The State Environmental Protection Administration is to be upgraded to a full ministry. "

Full story at SCMP

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